Digitale Technik: Eine Bereicherung

Die Zahnmedizin wird immer smarter. Seit 25 Jahren öffnen wir mit Innovation und modernster Technik die Türen für ganz neue Dimensionen der Zahnmedizin. Aber inmitten des technologischen Fortschritts verlieren wir das Wesentliche nie aus den Augen: die menschliche Seite der Medizin.

Dr. Langer, welche Vorzüge sehen Sie in der Digitalisierung im Zahnmedizinbereich?

Die Zahnmedizin hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Und wir sind den Weg der Digitalisierung schon sehr früh mitgegangen und haben den technischen Fortschritt bei uns umgesetzt. Denn so eine hoch spezialisierte Zahnmedizin, wie wir sie anbieten, funktioniert nur im Einklang mit modernster Technik. Wir sind heute A wie Anamnese bis Z wie Zahnersatz digital aufgestellt, was viele Prozesse beschleunigt, Diagnosen noch präziser und Behandlungen noch sicherer macht.

Können Sie das näher erläutern?

Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist die Implantologie, wo die Digitalisierung mit wegweisenden Innovationen für enormen Rückenwind gesorgt hat. Neue Bildgebungstechniken wie die digitale Volumentomografie, Tools zur dreidimensionalen Planung oder die computergestützte Navigation sorgen gerade bei komplexen und umfangreichen Behandlungen für noch mehr Komfort und höchste Qualität – und geben uns mehr Zeit für das Wesentliche: die Behandlung unserer Patienten. Denn als komplett vernetzte Praxis können wir den gesamten Workflow digital abbilden und so unsere internen Prozesse optimal steuern, aber auch die Kommunikation mit Partnern wie Überweisern oder unserem Labor miteinander verzahnen.

Welche digitalen Hilfsmittel kommen noch zum Einsatz?

Wir sind wirklich von außergewöhnlich modern ausgestattet und heben uns damit von den meisten Praxen ab. Mithilfe von digitalen Oralscans wird zum Beispiel der althergebrachte und unangenehme Zahnabdruck überflüssig. Zwei hochauflösende Operationsmikroskope liefern uns einen gestochen scharfen Blick ins Zahninnere und auf die feinen Strukturen der Wurzelkanäle, was eine noch präzisere und langfristige erfolgreiche Zahnrettung möglich macht. Und bei der Befundung von Röntgenbildern setzen wir zur Unterstützung sogar Künstliche Intelligenz ein, um noch genauere Diagnosen stellen zu können.

Das klingt wirklich sehr fortschrittlich. Aber die Erfahrung und Empathie eines erfahrenen Behandlers wird die digitale Technik nie ersetzen können.

Nein, das ist auch gar nicht ihr Zweck. Vielmehr betrachten wir die hochmoderne Technologie als ein wertvolles und unverzichtbares Werkzeug in den Händen spezialisierter Behandler. Wir setzen die digitale Technik gezielt ein, um unsere Expertise zu ergänzen und die Behandlungsmöglichkeiten für unsere Patienten immer weiter zu verbessern. Aber die menschliche Komponente ist und bleibt unverzichtbar in jeder zahnärztlichen Behandlung: Unsere individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten werden niemals durch Technologie ersetzt – genauso wenig wie die persönliche Interaktion und Fürsorge, die wir unseren Patienten entgegenbringen. Wir nehmen uns immer Zeit, um die Bedürfnisse, Fragen und Ängste unserer Patienten zu verstehen und ihnen die bestmögliche Rundum-Betreuung zu bieten. Keine Computertechnik, wie intelligent sie auch sein mag, kann das leisten.

10. Juni 2024 in Allgemein, Jubiläum

Zurück zur Übersicht